In den vergangenen Monaten sind die Preise für viele IT‑Komponenten spürbar gestiegen – besonders bei Servern und Arbeitsplatzsystemen. Teilweise liegen wir heute bei 50–100 % höheren Kosten, einzelne Speicherkomponenten sogar bei bis zu 300 %.
Der Auslöser ist eine globale Marktverschiebung bei Arbeitsspeicher (RAM), SSDs und Chipsätzen, getrieben durch den weltweiten KI‑Boom.
Warum steigen die Preise so stark?
Die Nachfrage nach leistungsfähigem Speicher explodiert, weil große KI‑Modelle riesige Mengen an RAM und SSD‑Kapazität benötigen. Hersteller wie Samsung, Micron und SK Hynix konzentrieren ihre Produktion daher auf besonders margenstarke High-End-Komponenten. Klassische PC‑ und Serverbauteile werden weniger produziert – und damit teurer und schlechter verfügbar.
Parallel verschärfen Inflation, Energiepreise, geopolitische Unsicherheiten und Lieferengpässe die Situation. Das Ergebnis ist ein Markt, in dem die Nachfrage das Angebot deutlich übersteigt – mit entsprechend hohen Preisen.
Was bedeutet das für Sie?
Hardwareanschaffungen kosten 2026 deutlich mehr als noch vor einem Jahr, und auch Aufrüstungen – etwa mit DDR4 oder DDR5 – sind spürbar teurer und nicht immer sofort lieferbar. Eine kurzfristige Entspannung ist nicht zu erwarten, da die Nachfrage der KI‑Industrie weiter wächst.
Unsere Empfehlung
Planen Sie Hardwareprojekte möglichst frühzeitig und passen Sie Ihre Budgets entsprechend an. Wir haben aktuell noch einige Arbeitsplatzsysteme zu moderat gestiegenen Preisen auf Lager. Bei Servern sind die Kosten bereits deutlich nach oben gegangen – daher bitten wir Sie, Installationen für 2026 und 2027 rechtzeitig mit uns abzustimmen.
Wir beraten Sie gerne und helfen Ihnen, Ihre IT‑Planung trotz der schwierigen Marktlage zuverlässig und zukunftssicher zu gestalten.


